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Prokura an Simon Rüdisser

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Simon Rüdisser, MBA (34) ist seit 2009 in der Müller Bau GmbH&CoKG als Buchhalter tätig. Bis 2009 arbeitete der aus Weiler stammende bei Schneider Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung in Altach. 2012 studierte er nebenberuflich erhielt den Titel MBA. Sein Aufgabengebiet bei Müller Bau und Müller Wohnbau umfasst neben der Assistenz der Geschäftsführung. Zudem ist er Abteilungsleiter für die Bereiche Einkauf, Kostenrechnung und Controlling. Ihm wurde die Prokura verliehen.

Mehr darüber auf
http://www.wirtschaftszeit.at/karriere-jobs-detail/personalia-mueller-wohnbau-prokura-an-simon-ruedisser-und-juergen-pleschberger-19841/

Gemeinwohlökonomie hoch im Kurs

Gerhard Mueller lebt den familiaeren Gedanken in seinem Unternehmen
Gerhard Mueller lebt den familiaeren Gedanken in seinem Unternehmen

VN- Artikel vom 07-09.2013 von Dietmar Hofer

„Ich kenne jeden persönlich – und seine Familie“, so Personalleiter Gerhard Müller.
Sie sind seit zehn Jahren Geschäftsführer und Personalleiter. Welche Aufgaben fallen Ihnen zu?
MÜLLER: In kleinen Firmen gibt es keine separaten Abteilungen für Personalwesen. Ich denke aber auch, Personal ist Chefsache. Darum mache ich das selbst und sehr gerne. Ich kenne jeden persönlich – und seine Familie.

Wie hat sich für Sie die Situation am Arbeitsmarkt verändert?
MÜLLER: Fachkräfte werden knapper. Deshalb fördern wir die Ausbildung im Betrieb. So bilden sich etwa immer wieder Top-Maurer in der Bauhandwerkschule weiter. Sie fehlen uns zwar kurzfristig, aber auf lange Sicht sind das unsere jungen Führungskräfte von morgen.

Müssen Arbeitgeber immer mehr bieten, damit die Besten auf das Unternehmen aufmerksam werden?
MÜLLER: Früher ging es nur um den Lohn. Natürlich muss der auch passen, aber es geht auch um den Wohlfühlfaktor. Wir als regionales Familienunternehmen haben schon immer auf Regionalität, langjährige Mitarbeiter, Ökologie und Ressourcen-schonung gesetzt. Der nächste Schritt ist, dass wir auf Gemeinwohlökonomie setzen. Mit der Gemeinwohlökonomiebilanz werden für unseren Betrieb aber weitere Bereiche aufgezeigt, die wir in der Zukunft intensiv bearbeiten wollen.

Können Sie dazu ein Beispiel nennen?
MÜLLER: Wir wollen in Zukunft beim Hausbau auch zu hundert Prozent wissen, wo die Rohstoffe herkommen. Wir wollen das Wohnen so weiterentwickeln, dass der Kunde im Endeffekt zum Veränderer wird. Das ist mein Anspruch und meine Pflicht als Unternehmer gegenüber unseren Kunden und unserer Umwelt.

Was tut die Personalleitung dafür?
MÜLLER: Vorleben, mitmachen, informieren, einbinden und begeistern.

Was ist die oberste Maxime für einen Arbeitgeber, um bewährte Kräfte zu halten?
MÜLLER: Mitarbeiter sind Erfolgsfaktoren, wenn der Mensch im Vordergrund steht. Jeder Einzelne ist sozusagen aber auch Mitunternehmer und bringt sich mit den vielen Ideen ein und trägt so zur positiven Entwicklung der Firma bei.

Was bietet das Unternehmen den Arbeitnehmern an Weiterbildung?
MÜLLER: Alles wird gefördert. Auch die Persönlichkeitsentwicklung, die ebenso wichtig ist wie die fachliche Ausbildung.

Wie würden Sie die Lehrlingsausbildung in Ihrem Unternehmen definieren?
MÜLLER: Wichtig ist, dass wir sie überall einbinden. Wir haben nicht die Budgets der großen Firmen zur Verfügung, aber wir finden immer wieder Persönlichkeiten, die wir gerne ausbilden. Erfolge wie jener von unserem jungen Polier Martin Mittelberger, der den Vizeweltmeistertitel bei den World Skills in Leipzig holte, machen uns besonders stolz. Daran sieht man, dass es sich auszahlt, auf die Lehrausbildung zu setzen.

Welche konkreten Leistungen gibt es sonst noch?
MÜLLER: Wir müssen Erfolg haben, wie jeder Betrieb. Aber ich lasse meine Mitarbeiter über ein Prämiensystem am Erfolg teilhaben. Wir sind zudem ein familienfreundlicher Betrieb und schauen, dass die Mitarbeiter sehr flexibel arbeiten können.

Wie nehmen die Mitarbeiter dieses Entgegenkommen auf? Was gibt es für Rückmeldungen?
MÜLLER: Sie fühlen sich wohl. Wir haben eine gute Stimmung und das ist sehr wichtig. Sie wissen aber auch, dass ich zu hundert Prozent hinter jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin stehe.